Ist das ein Paar in deiner Tasche oder bist Du nur erfreut uns zu sehen? Von Zweien bis Taschenraketen, unser ehemaliger Pokerexperte the late Andrew NS Glazer gab uns die besten Spielstrategien für jedes Paar in Texas Hold’em.

Taschen Paare sind potenziell einige der profitabelsten Hände in Hold’em, aber dennoch werden Sie oft falsch gespielt – in der Regel zu oft gespielt, manchmal zu wenig gespielt – Sie tragen nicht so viel zu Ihrem täglichem Gewinn oder Turnier Chancen bei, wie Sie sollten.

Ich werde die Natur von Taschen Paaren hier untersuchen und dabei den Fokus auf Ihre Nutzbarkeit in no-Limit Turnieren legen. Ich werde ebenfalls ein Paar Anmerkungen für low-limit Spieler beifügen, also laufen Sie nicht weg, falls Sie nur small-limit oder pot-limit Spiele spielen. Jeder Hold’em Spieler wird etwas Nützliches lernen.

Lassen Sie uns mit dem schlechtestem Spiel im Poker beginnen. Ich bin erstaunt über die Menge von Spieler, welche dies falsch verstehen. Es ist der Aufruf zum all-in mit einem geringem Paar.

Wenn Sie eher ein all-in ausrufen als zu setzen oder erhöhen, haben Sie nur einen Weg zu gewinnen: Die beste Hand halten. Es ist weitaus besser 2 Siegeswege zu haben, wenn Sie setzen: Entweder mit dem Einsatz oder mit Ihrer Hand. Angenommen Sie wüssten dass Ihre Hand ein 3/2 Außenseiter zum Gewinnen ist und dass Sie nur eine 40% Gewinnchance hätten. Angenommen Sie wüssten, dass Ihr Gegner bei einem all-in Ihrerseits in 50% der Fällen passen würde.

Es wäre korrekt zu setzen, auch wenn Sie wüssten, dass Sie die bessere Hand haben. In 100 Konfrontationen würden Sie 50 Ohne Gegenwehr und von den anderen 50, 20 gewinnen. Am Ende hätten Sie 70 von 100 Konfrontationen gewonnen. Sie können zwar nicht wissen, wie Ihre präzisen Chancen am Tisch stehen, aber dieses Beispiel zeigt, wie 2 Gewinnwege oft eine überlegene Hand zum Sieg führt.

Wie auch immer, wenn Sie all-in ausrufen begeben Sie sich in 2 Situationen: Entweder Sie werden schätzungsweise even Money (gegen 2 überlegene Karten), oder Sie werden eventuell ein 9/2 Außenseiter (geringes Paar gegen ein größeres Paar).

Möchten Sie wirklich alle Ihre Chips in den Pott werfen, wenn es für Ihre Gegenspieler unmöglich ist zu passen und Sie entweder ein kleiner Favorit oder ein großer Außenseiter sind? Es ist ein lächerliches Spiel und immer wider werden Sie Spieler sehen, die immer wider große Ausrufe mit Händen wie Taschen 4s starten.

The 'coin flip' myth

Immer wenn Sie Poker im Fernsehen anschauen, werden Sie Jemanden sehen, der mit einem Taschen Paar gegen Jemanden mit 2 Überkarten (wie etwa Q-Q gegen A-K oder 7-7 gegen 8-9) antritt. Fast immer werden Sie den Sprecher ein von zwei Dingen sagen hören: Entweder ist die Hand ein "coin Flip" (das bedeutet es ist eine 50/50 Chance) oder es ist wahrscheinlich 11/10 für das Paar. Hören Sie hin, das ist praktisch universell.

Das einzige Problem ist, es ist praktisch universell falsch. Verschiedene Poker Paare sind anders klassifizierte Favoriten gegen andere Überkarten. Tatsächlich sind Sie aber nicht immer Favoriten. J-10 passend ist ein Favorit über jedes einzelne Paar von Zweien bis Siebenen, wenn das Paar keine der geeigneten Karten enthält und üblicherweise auch wenn es dies tut. Sie müssen die Taschen Achten erreichen, bevor das Paar zum Favorit wird und das ist eine kleine Menge.

Wenn Sie auf der anderen Seite Ihre Taschen Siebenen – oder oder Ihre taschen Zweien nehmen und gegen A-K stellen, sind Sie der Favorit. Können Sie sich vorstellen, warum sich die J-10 Hand so gut schlägt?

Es existieren 4 Möglichkeiten, wie Überkarten ein Taschen Paaar schlagen können:

To hit one (or more) of the overcards

Als Beispiel: Q-Q gegen A-K und die finale Auslage ist 5-K-7-J-2.

To make a straight

(Eine einzelne Karte eines paares kann helfen, einen Straight zu bilden. Aber zwei verbundene Karten haben hier eine deutlich bessere Chance). Als Beispiel: 7-7 gegen J-10, mit der Finalen Auslage 8-9-Q-7-2 (beachten Sie, dass auch ein Set von Siebenen im Gegenzug nicht ausreichend waren um das Taschen paar zu retten).

To make a flush (very similar to the straight analysis)

Als Beispiel: 8h-8h gegen Qs-Js mit der finalen Auslage 10s-9s-AH-3h-8s. Beachten Sie die selbe River Karte, welche den Achten Ihr glückliches Set gab und den Flush kreierte: Denken Sie an solche Möglichkeiten, wenn Sie die "outs" (Gewinner Karten) kalkulieren.

To get counterfeited - one of the biggest problems with tiddly pairs

Als Beispiel: 3-3 gegen A-9 und als finale Auslage: 5-5-6-10-6. Der Besitzer der Dreien muss die Vorgabe spielen, während der gegenspieler sein Ass verwenden kann. Immer wenn Sie ein kleines Paar und ein kleineres Paar im Flop erscheint, müssen Sie auf der Hut sein.

Da J-10 mehr Straights als jede andere Hand produziert, falls Sie ein Paaar Vieren hätten, würden Sie eher gegen das mächtig aussehende A-K antreten, da es weitaus weniger Straights produziert als J-10.

Wenn Sie Q-Q halten und gegen A-K antreten, sind Sie in der meist favorisierten "Paar gegen Überkarte" Situation. Erläutern Sie es wie Sie wollen: 4:3 oder 1.33-1 oder 57,2%, egal wie Sie es beschreiben, Sie sind weit weg von einem "coin Flip".

Sie haben diesen entscheidenden Vorteil, da Ihre 2 Damen die Chancen von A-K’s mit einem Straight zu gewinnen stark reduzieren. Der Besitzer von A-K benötigt eine Dame um einen Straight zu bilden und Sie haben 2 davon in Gewahrsam. Seien Sie nicht zu übereifrig durch diese Information. Viele Spieler beginnen J-10 viel zu hoch zu bewerten, nachdem Sie von der erhöhten Straightchance hören.

Smaller pairs

Ich teile Raketen Paare in unterschiedlich ausgeprägte Wertungsgruppen ein. Lassen Sie uns beim Schwächsten anfangen und unss dann hocharbeiten:

Small pairs (2-2, 3-3, 4-4, and 5-5)

Diese Hände haben zwar eine angemessene Chance in Kopf-an-Kopf Konfrontationen gegen Überkarten zu bestehen, allerdings haben Sie auch einige schwerwiegende Verwundbarkeiten. In einem Spiel, wo 3 oder mehr Spieler den Flop sehen, benötigen Sie in der Regel ein Set um zu gewinnen. Geringe Paare sind ebenfalls stark anfällig für Gegenmaßnahmen. Die gute Nachricht ist, dass Ihre unverbesserte Scwäche vor dem Flop so offensichtlich ist, dass selbst schlechte Spieler Sie in der Regel wegwerfen. Soetwas lässt sich nicht oft sagen oder?

Middle pairs (6-6, 7-7, and 8-8)

Diese Hände spielen sich zum größtem Teil wie geringe Paare. Der größte Unterschied ist, dass Sie nicht so oft gekontert werden und in gelegentlichen Kopf-an-Kopf Konfrontationen, werden Sie öfters nur gegen 1 statt 2 Überkarten antreten. Auf der anderen Seite können diese Hände lästiger sein als geringe paare, besonders wenn die Kartenauslage niedrig ausfällt – 10-4-2 zum Beispiel. Ein Spieler der Taschen Achten hält, wird oft denken: "Nur eine Überkarte sitzt, ich könnte in Führung liegen" und wird daraufhin sehr agressiv setzen und übersehen, dass er möglicherweise gegen Jemanden spielt, der die Überkarte hält oder mit einer 9-9er Hand aufruft. Normalerweise sollte man rausgehen, es sei denn Sie erhalten ein Set im Flop oder einen Straight im Draw (dies wäre: 4-5-6 in der Auslage und Sie halten 7-7).

Danger pairs (9-9, 10-10)

Ähnlich wie Mittel Paare aber gelegentlich eingesetzt gegen einen Gegner, der einen Teil seiner Hand trifft (Wenn zum Beispiel Jemand A-8 passend spielt undd die 8 trifft). Dies sollte wie ein mittel Paar gespielt werden und wird auch entsprechend selten gekontert. Ich nenne Sie Danger Pairs, da die Spieler diese in der Regel zu agressiv spielen.

Royal couples

J-J:

Die komplizierteste Hand in No-Limit. Sie gewinnt ohne Aufwertung genug, um Ihren Besitzer zuversichtlich zu stimmen. Dennoch ist Sie auf verschiedenen Wegen sehr angreifbar. Wenn Sie allen 3 Überkarten gegenübertreten, sind Sie ein bedeutender Außenseiter. Sie sind wesentlich besser dran, wenn Sie A-K und K-Q gegenüberstehen (Gewinnchance etwa 43%) als gegen A-K und Q-10 (Gewinnchance etwa 37%), da die Duplikation hier rar ist. Ein Trick um Ärger mit J-J zu vermeiden ist, vorzugeben es wäre 8-8. Spielen Sie es nur agressiv in favorisierbaren Vorsituationen vom Flop und versuchen Sie nicht die Welt damit zu schlagen.

Q-Q:

Die drittbeste Starthand in Hold’em sollte agressiv gespielt werden. Das Problem in low-limit Spielen ist, Sie werden nicht nur gegen einen Spieler mit A-K antreten, sondern gegen K-10 hier und A-9 da und das ist wesentlich ungünstiger als ein solides A-K. Welche Hände werden Sie in no-limit kräftig unter Druck setzen? Bluffs, die betreffende Person überspielt ein geringeres Paar oder A-Q, A-K… und K-K oder A-A, wo Sie dann ein 9/2 Außenseiter wären. Oftmals ist es das beste, eine signifikante aber nicht voll eingesetzte Erhöhung zu bieten, um daraufhin auf eine Ass oder König im Flop zu warten. Wenn Sie in einem Turnier sind und Jemand erhöht an der Front, ein Anderer zieht mit und ein Dritter ruft den all-in aus, es sei denn wenigstens einer der all-in Spieler war knapp bei Kasse, sind Ihre Damen für die Katz. Dasselbe in jeder Situation, wo Jemand unbeeindruckt von mehrerern Gegenspielern ist.

K-K:

"Cowboys" sind eine reizende Hand und sollten stark ausgespielt werden. Sie rangieren einen ganzen Level unter den Assen, da sogar ein Anfänger mit A-3 eine 30% Chance hat, Sie mit seiner Überkarte zu schlagen. In einem low-limit, multi-way Pott sind Ihre Könige prakitsch verdammt, sobald ein Ass im Flop landet. Nur in high-limit Spielen, wo Spieler Hände wie etwa A-9 werfen haben Sie eine Chance, und selbst dann ist es möglicherweise die Mühe nicht wert, bis Sie ein erfahrener Spieler sind. Versuchen Sie zu vermeiden, in eine Schieflage zu geraten, wenn die Könige geschlagen werden, da Spieler sehr oft einzelne Asse halten und 30% Chancen nicht unerheblich sind.

Aces in the hole

A-A:

"Taschenraketen" sind weitaus besser als Könige, da Sie so keiner Überkarte gegenüberstehen. Ein Schlüsselelement beim spielen von Assen ist zu wissen, wann man sich von Ihnen distanzieren muss. In low-limit, multi-way Spielen sollten Sie beachten, dass 2 rote Asse nutzlos sind, wenn der Flop 9s-10s-js ergibt, mit anderen Worten: Vermeiden Sie extrem koordinierte Flops. Werden Sie nicht eigensinnig. Viele no-limit Spieler hinken mit Assen gerne hinterher in der Hofffnung, dass jemand Anderes erhöht und Sie daraufhin erneut erhöhen können. Das ist gefährlich. Wenn fünf Leute hinterherhinken, haben Sie keine Ahnung wie die Lage nach dem Flop ist. Sie erhöhen viel mit anderen Händen, warum nicht auch mit dieser? Wenn Jeder passt und Sie nur die Blinds gewinnen ist das unglücklich, aber immer noch besser, als den kompletten Stapel zu verlieren, weil Sie Jemanden zu billig haben eintreten lassen und nur agressiv gesetzt haben, wenn Seine Hand gut vorhersagbar war.

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