Poker Schule
Bargeldspiele oder Turniere?
Turnier und Bargeld Pokerspiele haben unterschiedliche Risiken und Gewinne. Diese zu verstehen ist ausschlaggebend. Der prämierte Poker Schreiber Nolan Dalla nimmt Sie mit auf eine Reise der Entdeckungen.
Vor ungefähr 10 Jahren fuhr ich auf dem California Interstate und gelangte an eine Straßenkreuzung. Zu meiner Linken war der Highway zurück zum Pazifischen Ozean und dem San Francisco Bay Gebiet – die Seite mit einem halbem Dutzend brodelnder Pokerräume, angefüllt mit live Poker Veranstaltungen. Zu meiner Rechten war der Highway Richtung der Sierra Nevada Mountains und Reno, der Hauptstadt des zu der Zeit weltweit größtem Poker Turnier. Ich war darauf aus, über das ganze Ferien Wochenende zu spielen und wusste nicht, welchen Weg ich einschlagen sollte.
Links oder Rechts? San Francisco oder Reno? Bargeldspiele oder Turniere?
Die sprichwörtliche "Gabel in der Straße" ist ein Dilemma für viele Poker Spieler. Bargeld Spiele und Turniere sind beide anziehend in Ihrer Art. Darüber hinaus bieten Sie 2 völlig unterschiedliche Risiko und Gewinnfaktoren. Zum Beispiel sind die kurzzeitigen finanziellen Verluste bei einem Turnier in der Regel niedrger, da die Spieler nur eine begrenzte Menge an Geld verlieren können (den Einstiegspreis).
Wie auch immer, die langzeitigen finanziellen Verluste sind faktisch deutlich größer auf Turnieren, da es ungemein schwierig ist, einen bestimmten Listungslevel beizubehalten, damit Profit gewährleistet ist. Kurz gesagt, Poker Turniere beinhalten größere finazielle Schwankungen (auch "variance" genannt) für Spieler als irgendein Bargeldspiel.
Die Belohnungen der Poker Turniere und Bargeldspiele sind ebenfalls ziemlich gegensätzlich. Poker Turniere bieten in der Regel ein höheres Preisgeld für die Gewinner und top Abgänger und eine deutlich höhere öffentliche Anerkennung als Bargeldspiele. In den größten Poker Turnieren mit den höchsten Einstiegspreisen, kann sich das Leben eines Gewinners in nur 1 Tag drastisch verändern. Ein gewisser (vormals) Accountnutzer Names: Chris Moneymaker und ein gewisser (vormals) gemeinschaftlich begünstigter names Greg Raymer, gelangten von einem reulärem 9 bis 17 Uhr Job zu sofortigen Millionären, aufgrund Ihrer Siege bei einem Poker Turnier.
Ruhm und Glück folgt den Turnier Champions, während Bargeldspieler oft anonym bleiben. Aber es gibt auch eine Schattenseite. Es ist wichtig daran zu denken, dass auf jeden Pokermillionär im Fernsehen, tausende von Pokerspielern kommen, welchen die Erfahrung und Fähigkeiten fehlen, erfolgreich zu sein.
Die Frage ist – welche Richtung ist die richtige für Sie? Ist es besser die meiste Zeit mit Bargeldspielen zu verbringen? Oder ist es wünschenswert in die Poker Turniere einzusteigen und nach dem großem Geld zu greifen? Die Antwort liegt bei Ihren Poker Zielen und persönlichen Ambitionen. Damit Sie die richtige Wahl treffen können, müssen Sie mehr über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Poker Turnieren und Bargeldspielen erfahren.
The Similarities
Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose – und Poker ist Poker. Ob es ein Bargeldspiel oder ein Poker Turnier ist, ein Flush schlägt immer noch einen Straight und gute Spieler besiegen schlechte Spieler – in der langen Runde wenigstens. Gewinner bei Bargeldspielen und Turnieren haben einige Qualitäten gemeinsam. Diese beinhalten:
Practising sound bankroll management:
Siegreiche Poker Spieler, nehmen an Spielen teil, die auf Ihre Vermögenslage zugeschnitten sind. Sie spielen nicht über Ihre Verhältnisse oder investieren waghalsig zuviel Geld in Poker Turniere, auch wenn das Potential auf den großen Gewinn verführerisch ist.
Establishing a tight-aggressive playing style:
Oftmals gewinnt der dicht-aggressive Spielstil das Geld. Dicht-Agressiv wird durch das seltenere Spielen von Händen, dafür aber agressivere Erhöhen definiert. Diese Strategie funktioniert in Poker Turnieren oder Bargeldspielen am besten.
Avoid playing marginal hands:
Die wirklich schlechteste Hand in jedem Spiel ist die 2-beste Hand. Dies ist der Fall, da der Höchstbietende mehr als alle Anderen am Tisch investiert und auch mehr verliert. Dementsprechend ist es ausschlaggebend, Hände zu vermeiden, die das Potenzial haben 2-best zu sein – zum Beispiel Asse mit schwachen Nebenkarten (A2, A3 etc.) und geringwertige Gesichtskarten (KJ, K10 etc.). Die Fähigkeit Hand Sackgassen zu vermeiden, ist noch ausschlaggebender auf Turnieren, da man nur einee begrenzte Anzahl an Chips besitzt.
Doing the unexpected:
Die meisten Gewinner der Poker Spiele, denken "aus dem Rahmen". Sie machen gelegentlich unerwartete Züge. In einer zielstrebigen Weise zu spielen kann in manchen Situationen sehr profitabel sein, aber um Bargeldspiele (besonders middle und high limit Spiele) und Turniere zu gewinnen, bedarf es einer ausgefeilten, und unvorhersehbaren Strategie.
The Differences
Während die Poker Grundregeln sich vielen Fällen immer gleich bleiben, haben Bargeldspiele und Poker Turniere eine Reihe von fundamentalen Unterschieden, welche beachtet werden müssen, wenn es zu einer Entscheidung über die Risiken kommt. Diese beinhalten:
Table and seat selection:
Das richtige Spiel zu finden ist dienhalbe Miete. Bargeldspiele zu bestreiten bedeutet oft, dass Sie gegen Spieler antreten, die weniger Erfahren als Sie selbst sind. In Bargeldspielen haben Sie den Luxux, Ihre favorisierten Spielarten und Sitze wählen zu können. Ausserdem können Sie jederzeit einen Transfer oder wechsel der Sitzposition beantragen, wenn Sie in einer ungünstigen Position sind. In den Turnieren sind alle Sitzpositionen fest bestimmt, und Sie haben keinerlei Kontrolle über Ihre Gegenspieler.
Time commitments:
Ein Poker Turnier dauert oftmals einen ganzen Abend oder Tag an. Dies bedeutet, Sie müssen vorbereitet sein, für Stunden zu sitzen und Poker zu spielen. In Bargeldspielen können Sie jederzeit aussteigen, unabhängig davon, ob Sie gut oder schlecht liegen. Poker Turniere dauern solange Sie dauern, was in der Regel einen deutlich höheren Zeitaufwand beinhaltet.
Varying strategies at different stages:
Bargeldspiele benötigen hauptsächlich eine konsequente Spielstrategie, mit ein wenig Unberechenbarkeit. Wie auch immer, es existieren sehr verschiedene Strategien, die auf dem Zeitpunkt des Turniers (früh, mittel und spät) und den Widereinkäufen basieren. Selbst die optimale Strategie kann sich ändern, aufgrund von Stapelgrößen, Zeitfaktoren und so weiter.
Different goals:
Vorausgesetzt Sie spielen Poker um zu gewinnen und nicht um Zeit totzuschlagen, ist es wichtig zu wissen, dass Spieler viele unterschiedliche Ziele verfolgen, welche Ihre Handlungen unterstützen. Die meisten Bargeldspiele beinhalten eine Stunden oder Sitzungserwartung. Während Turnierspieler oftmals auch durch andere Sachen als Geld motiviert werden – beispielsweise gleichrangige Anerkennung, Zufriedenstellung konkurrenzbetonter Instinkte und Ruhm (besonders wenn das Turnier im Fernsehen übertragen oder Zuschauer beinhaltet). Es ist nichts verkehrt daran, Poker nicht des Geldes wegen zu spielen – es ist nur wichtig, dass wir verstehen, das nicht alle Spieler auf das große Geld aus sind.
Making the leap from tournaments to cash games
Die wachsende Popularität von Poker im Fernsehen, hat tausende von neuen Spielern in die Abstufung der Poker Turniere eingeführt. Dementsprechend betreten viele neue Spieler die Turniere obwohl Sie vorher noch nie eine Hand in einer Live-Veranstaltung gespielt haben. Das hat es vor einigen Jahren noch nicht gegeben.
Die meisten Poker Spieler der früheren Generation haben das Spiel zuerst in den Bargeldspielen erfahren – entweder Zuhause oder in einem nahegelegenem Casino – bevor Sie sich an einem Turnier beteiligen. Jetzt hat eine komplett neue Generation von Spielern (der Turnierspezialist) das Lexikon des Pokerjargons betreten.
Der Übergang von Turnieren zu Bargeldspielen entspricht in etwa dem Ausbremsen eines Hochleistungssportwagens, auf das Niveau einer Familienkutsche. Wie das fesche Automobil, sind die Turniere anziehender und deutlich aufregender. Im Kontrast dazu stehen die meisten Bargeldspiele methodisch da. Für einige Jahre existierte eine kleine aber wohlbekannte Gruppe von sehr erfolgreichen Turnier Spielern, welche ebenfalls stark in den Bargeldspielen mitwirkten. Was Sie auch gewannen – manchmal waren es 6-stellige Beträge oder mehr – wurde in den Bargeldspielen verschleudert. Tatsächlich entwickelten die Turnierprofis eine Nischenindustrie im Pokergewerbe. Die Frage ist – wieso? Wie war es möglich, dass ein weltklasse Turnierspieler in den Bargeldspielen ein Verlierer war?
Die Antwort war (und ist) recht simpel. Viele Spieler, auch die besten Turnierspieler bis Heute, schaffen es nicht Ihren Stil und Ihre Strategie an live-Spiele anzupassen. Sie glauben fälschlicherweise, dass Sie Ihre Gegner einschüchtern und das Spiel mit den selben Taktiken durchziehen können, die bei den Turnieren so effektiv funktionieren. So funktioniert es ganz einfach nicht.
Making the leap from cash games to tournaments
Sich von Bargeldspielen zu Turnieren zu hangeln ist der konventionelle Werdegang für die meisten Pokerspieler. Sie beeginnen in der Regel mit dem spielen bei kleinen Bargeldspielen und steigen standhaft auf den Level der Turniere auf. Offen gesagt glaube ich, dass diese Entwicklung einige Vorteile hat. Es erlaubt den Spielern stufenweise Ihre Fähigkeiten zu entwickeln und allmählich bis zu dem Punkt aufzusteigen, wo mehr Geld aber auch mehr Druck herrscht. Viele Spieler, welche ohne Entwicklung von Grundfertigkeiten in die Poker Turniere stümen, schlagen sich ziemlich schlecht.
Der Wechsel von Bargeldspielen zu Turnieren setzt ebenfalls einen Wechsel von Vorbereitung und Einsatz vorraus. Da ein standard Poker Tunrier 12 oder mehr Stunden bis zum Abschluss andauern kann, ist Ausdauer deutlich wichtiger für den Turnier Spieler. Bargeldspiele dagegen können jederzeit unterbrochen werden. Turnierspieler sind potentiell mit einem anspruchsvollerem Ritual anzutreffen, welches eine aussergewöhnliche Konzentration abverlangt.
A few thoughts about online poker
Internet Poker ist faktisch ein anderes Poker Spiel in Relation zu den live events. Internet Poker Spiele sind:
Faster
Oftmals werden 2 mal soviele Hände pro Stunde gespielt. Viele Turniere setzten daher eine feste Anzahl von Händen pro Runde fest. In den live Turnieren dagegen, wird fast immer eine Zeitvorgabe eingesetzt.
Wilder
Online Spieler tendieren dazu, lockerer als in den live Spielen zu agieren. Es ist wesentlich einfacher einen Einsatz mit der Maus zu machen, als am Tisch nach den Chips zu greifen und Sie zu positionieren. Diese Dynamik, welche einzigartig im online Poker ist, erzeugt einen schlechteren Takt und anscheinend merkwürdigeres Verhalten als in regulären Spielräumen.
Based more on relative strength of hands and position rather than tells
Die meiste Zeit während des spielens über Internet, treten Sie gegen Leute an, die Sie nicht kennen. Der Bildschirmname eines Spielers kann ein paar Charakterzüge erkennen lassen – aber dennoch weiss man nie gegen wen man antritt. In den live Spielen werden strategische Aktionen oftmals durch das Verhalten und Aussehen eines Gegenspielers entschieden. Dies wird auch "tell" genannt. Solche Schlüssel entfallen im Onlinespiel.
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